Die zwei Seiten der Fitness

Wenn du dir wünscht, fitter und beweglicher zu werden (und dabei auch ein bisschen an der Silhouette zu arbeiten), erreichst du dein Ziel über zwei Schienen – die gesunde Ernährung und angemessene körperliche Betätigung. Denn dein Körper ist ein System, das Energie zu sich nimmt und verbraucht. Die Art der Energiezufuhr, also die Zusammensetzung und Qualität deiner täglichen Kalorien, entscheidet nicht nur darüber, ob du zu- oder abnimmst. Sie steuert auch dein Wohlbefinden. Und mit Sport forderst du deinen Körper, regst die Muskulatur und Faszien an und steigerst deinen Energieverbrauch. Ernährung und Sport gehören zwingend zusammen.

 

Ernährung und Sport
Beim Sport forderst du deinen Körper, regst die Muskulatur und Faszien an und steigerst deinen Energieverbrauch

 

Du bist, was du isst

Die Rolle der Ernährung für deinen Gesamtzustand ist unglaublich wichtig. Es reicht nicht, genug Nahrung zu sich zu nehmen. Die Zusammensetzung muss stimmen. Vielleicht hast du schon selbst die Erfahrung gemacht, während einer depressiven Phase tagelang zum sogenannten Comfort Food zu greifen? Schokolade, Pommes mit Mayo oder Eis zergehen auf der Zunge, spenden Trost – und machen dich nach einer Weile noch schlapper. Das liegt daran, dass Industriezucker und -fette, viele Kohlenhydrate ebenfalls, vor allem „leere“ Kalorien enthalten. Sie sättigen schnell, kurbeln die Produktion von Botenstoffen an, die für ein Glücksgefühl sorgen, enthalten aber keine „Wertstoffe“ wie Vitamine oder Mineralien. Anstatt den Körper auf Touren zu bringen, lagern sie sich als „Hüftgold“ an. 

Anders mit frischen, hochwertigen Lebensmitteln: Der Biss in knackiges Obst, der Griff zu frischem Salat, aber auch Fleisch und Fisch aus der Region und nachhaltiger Viehwirtschaft ist ein regelrechtes Tuning für Körper und Geist. Schon beim Einkauf machen die Farben und Texturen Freude und Appetit, die Zubereitung macht Spaß und das Essen wird zum Genuss. Gelingt es dir, auf Zucker und industriell verarbeitete Süßigkeiten weitgehend zu verzichten, bemerkst du ein Abklingen von Heißhungerattacken und nächtlichen Trips zum Kühlschrank.

 

Ernährung und Sport
Ernährung und Sport – Die Rolle der Ernährung für deinen Gesamtzustand ist unglaublich wichtig. Es reicht nicht, genug Nahrung zu sich zu nehmen. Die Zusammensetzung muss stimmen

 

Bewegung und Ernährung gehören zusammen 

Um in Form zu geraten und zu bleiben, ist körperliche Bewegung unverzichtbar. Menschen sind nicht für stundenlanges Sitzen gemacht. Unsere Vorfahren waren ständig in Bewegung, erfuhren ihre Umwelt über den Körper und mussten agil sein und bleiben, um zu überleben. Wo Menschen noch immer naturnah leben und sich gesund ernähren, finden sich selbst in heutiger Zeit aktive, fitte Hundertjährige – etwa auf der japanischen Insel Okinawa.

Falls du längere Zeit als Couchkartoffel gelebt hast, wird es Zeit, das zu ändern, doch dabei ist es besser, schrittweise vorzugehen. Ein Yogakurs oder die Mitgliedschaft in einem guten Fitnessstudio erleichtern dir den Einstieg mit Aufsicht und Beratung. Lass dir erste Aktivitäten zusammenstellen, die die vorhandene Muskulatur, Knochen und Gelenke nicht überlasten und graduellen Muskelaufbau fördern. 

Wenn du dich mehrmals in der Woche trainierst, benötigt dein Körper Proteine für die Muskeln, aber auch Kohlenhydrate für die langfristige Belastbarkeit und ein Maß an hochwertigen Fetten, etwa Olivenöl der Top-Qualität. Ein ausgewogener Speiseplan ist wichtig, damit sich der erhoffte Erfolg einstellt. 

 

Ernährung und Sport
Ernährung und Sport – Um in Form zu geraten und zu bleiben, ist körperliche Bewegung unverzichtbar. Menschen sind nicht für stundenlanges Sitzen gemacht

 

Gesund leben machst du zur Gewohnheit 

Fitness, bewusstes Einkaufen frischer Speisen, das Zubereiten von Mahlzeiten, die nach dem Sport deinen Energiebedarf decken – all das sind kleine neue Aufgabenbereiche, die zu einem besseren Leben dazugehören. Dafür Zeit zu schaffen ist einfacher, als du am Anfang vielleicht denkst. Es ist tatsächlich eine Frage der Gewohnheit: Steh eine halbe Stunde früher auf, um im Fitnessstudio zu trainieren, mach einen Bogen um den Supermarkt und geh statt dessen auf den Markt. Du wirst nicht viel mehr Zeit benötigen, sondern deine Tage einfach ein bisschen umstrukturieren, und schon bald nicht mehr auf den neuen, gesunden Lebensstil verzichten wollen. Natürlich kann es hin und wieder vorkommen, dass du unter Zeitdruck gerätst – etwa, wenn du während des Studiums in die Endrunde gehst und wichtige Seminar- oder Abschlussarbeiten anstehen. Doch auch dann lässt sich Zeit schaffen für sportliche Aktivitäten, die deinen Kopf klären und dich kreativer machen. Eine seriöse Ghostwriting Agentur** ist der beste Ansprechpartner, um dir bei der Durchführung solcher Projekte zur Seite zu stehen.